Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Artikel der Kategorie Juni, 2009

Das Vermächtnis

Juni 26, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Noch keine Kommentare →

Diesmal geht es um den Templer-Schatz
Störtebeker Festspiele auf Rügen
Von Günther Falbe, Fotos: Renato Diekmann
Abellin der BaladensängerSie gelten als Deutschlands erfolgreichste Freilichtinszenierung, die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen, und sie können das auch mit der gerade über die Ralswieker Naturbühne gegangenen 1000ste Vorstellung belegen. Und mit mehr als über 4,4 Millionen Besuchern, die in 17 Jahren an den Großen Jasmunder Bodden kamen, um ein grandioses Spektakulum über den legendären Freibeuter der nordischen Meere zu erleben. Klaus Störtebeker und seine Vitalienbrüder sind immer für eine Reise auf die schöne Insel gut, das großartige Naturpanorama tut ein übriges, und so ist es kein Wunder, daß in diesem Jahr bereits die Vorreservierung mit einem Rekordergebnis aufwarten konnte: sie erbrachte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von fast 25 % Sie liegen also trotz der Weltwirtschaftskrise gut im Wind, die Vitalienbrüder, die diesmal weit gen Westen segeln bis an die normannische Küste, wo sie dem Gold der Templer nachjagen. „Das Vermächtnis“, wie die diesjährige Inszenierung betitelt ist, ist der erste Teil der Triologie „Störtebekers Gold“, die auch in den nächsten beiden Festspielsommern mit einer spektakulären Schatzsuche Akteure und Zuschauer auf dieser einzigartigen Naturbühne in Atem halten wird. (weiterlesen …)

Knut und Will

Juni 24, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Noch keine Kommentare →

Bettina Katalin (Autorin) Von Hans- Peter Kurr

In der sommerlichen Hamburger Kulturszene sieht man einer interessanten Veranstaltung entgegen, die das Theaterleben der Hansestadt mit der Uraufführung des Theaterstücks einer jungen Autorin bereichern wird: Bettina Katalin legt mit ihrer Tragikomödie „ Knut und Will“ ein außergewöhnliches Stück vor, weil es die Problematik älterer Menschen, die in Perspektivlosigkeit zu verfallen drohen, auf heitere Weise transparent macht und die Schwere aussichtslos erscheinender Schicksale aufzulösen scheint. Ein Thema, das hochaktuell ist, weil es in unserer altersmäßig überbordenden Gesellschaft spielt, die aber die Probleme, die uns diese – gegenüber früheren Generationen geschenkten -  Lebensjahrzehnte bieten, weitgehend ausblendet. Die Nachwuchsautorin leuchtet sie aber bis in den innersten Winkel aus und macht damit die letzten Lebensstufen der älteren Generation, wie Einsamkeit, Mutlosigkeit, Krankheit und Tod, mit scheinbar leichten Schritten begehbar und trittfest. (weiterlesen …)

Das Figaro-Ensemble auf der Bergedorfer Bühne

Juni 16, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Noch keine Kommentare →

Das Figaro-Ensemble auf der Bergedorfer Bühne

Mozarts”Figaro” bei den 7. Bergedorfer Musiktagen

Von Hans- Peter Kurr, Fotos: Tobias Gloger
Einen sehr gelungenen Opernabend konnten die Freunde der 7. Bergedorfer Musiktage als deren zweite Veranstaltung dieses Jahres im “Haus im Park” erleben: Unter der Stabführung des temperemantvollen Professors Jürgen Schulz spielte das von dem Konzertmeister Scheuermann eigens zusammengestellte “Orchester der Bergedorfer Musiktage” mit sehr gut disponierten jungen Musikern aus Hamburg, Bremen, Hannover Mozarts “Hochzeit des Figaro” trotz nur zweier Bühnenproben so glutvoll und vor allem homogen, dass der Abend zu einem Kleinod der Musizierkunst wurde.
Die Inszenierung des Werkes (In deutscher Sprache – warum?) lag in den Händen von Thomas Michael Günther. Aber es ist wohl richtiger, hier von “Arrangement” der handelnden Personen zu sprechen, denn – obwohl der architektonisch unsinnige Quersturz in der Bergedorfer Bühnenmitte ohnehin seit Jahrzehnten regielich-räumliche Variabilität weitgehend verhindert, bleibt zu sagen, dass auch an diesem Abend geschah, was in der Opernregie häufig zu beobachten ist: Chor und Solisten treten – ebenso notfalls wie einfallslos aus dem Zuschauerraum – auf, weil sie in den nächsten Sekunden zu singen haben und verschwinden nach dem Tacet wieder…….ohne jede Plausibilität für den Zuschauer. Da der Regisseur – laut Programmzettel – ebenso für die Ausstattung verantwortlich zeichnete, ist ihm leider auch ein ebenso wenig einsehbarer Einfall anzulasten, (weiterlesen …)

Hochbahn – Reportage

Juni 15, 2009 Von: Tekook Kategorie: Technik und Multimedia Noch keine Kommentare →

In Zukunft “fliegen” Hamburgs U-Bahnen über- und untereinander
Sechsmonatige Sperrung Berlinert Tor – Gänsemarkt in Kürze beendet

Von Hans- Peter Kurr

Mitten im Winter, kurz nach Jahresbeginn, traf Hamburgs Bürger die Nachricht – lapidar und deutlich:
Bis zum 28. Juni 2009 wird der Betrieb der U 2 zwischen Gänsemarkt und Berliner Tor in beiden Richtungen unterbrochen. ein Blick von oben auf die Gleise der U3 am Berliner TorUnd über die Lautpsrecher in Bahnen und Bussen hiess es : Ein Ersatzverkehr ist eingerichtet.-
Über ein halbes Jahr, sinnierte so mancher, der täglich zu seiner Arbeit fuhr, was mag da geschehen?
Nun hat der Monat Juni 2009 begonnen und, wer lange genug in Hamburg lebt und arbeitet, wird keinen Zweifel daran haben, dass die HOCHBAHN AG, die ja Tag für Tag über eine Million Fahrgäste befödert, pünktlich am 29. Juni morgens um 04.30 Uhr den “normalen” Betrieb wieder aufnehmen wird. Was ist dann normal? Dieser Begriff muss für die Zukunft auf den Strecken unter Hamburgs Oberfläche und den Hochstrecken auf den Storchenbeinen neu definiert werden. Verkürzt kann man sagen : Die U 2 fährt dann (streckenweise) auf dem Gleisbett der U 3 und jene auf dem der U 2. (weiterlesen …)

4000 Quadratmeter Wellness- Bereich eröffnet

Juni 14, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Hotels Noch keine Kommentare →

Ebners Waldhof am See

Mit 50 Jahren noch einmal richtig durchgestartet ist das 4 Sterne Superior Resort & Spa Ebners Waldhof am See

Von Angelika Fischer

Ebners Waldhof am Fuschlsee startet durch/ Neuer Golfplatz ab Juli bespielbar

Mit 50 geht’s erst richtig los! Frei nach diesem Motto startet das 4-Sterne-Superior-Resort Ebners Waldhof am Fuschlsee ein Jahr nach seinem runden Jubiläum so richtig durch:

Nach umfangreichen Um- und Neubaumaßnahmen öffnete im Mai der 4000 Quadratmeter „Waldhof Spa“ als größter privater Wellness- Bereich im Salzkammergut seine Pforten. Bereits seit 2005 ist der Familienbetrieb zertifiziert als „Alpine-Wellness-Hotel“ und konzentriert sich auf seine regionalen Wurzeln. Heimische Kräuter und Heilpflanzen werden bewusst ausgewählt und in Küche und Wellness gleichermaßen eingesetzt. Mitten im Wellness- Bereich liegt Österreichs erste „Alpine Kräuterküche“, in der täglich frisch und hautnah am Gast Kräuterdestillate für die Hydrotherapie gefertigt, Cremes gerührt und Seifen gekocht werden. (weiterlesen …)

Berühmt für seinen „sanft- aktiven“ Tourismus

Juni 14, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Ausland Noch keine Kommentare →

Tiroler Bergwelt Familie

Die Tiroler Bergwelt ist ein Urlaubsparadies für die ganze Familie

Alpbachtal Seenland  – ein Urlaubserlebnis für die ganze Familie
Von Angelika Fischer
Tirol pur auf engstem Raum – nicht weniger als das erwartet den Urlauber in der Region Alpbachtal Seenland. Besonders in den Sommermonaten zeigt sich die Gegend, die mit Alpbach das „schönste Dorf“ und mit Rattenberg die „kleinste Mittelalterstadt“ Österreichs zu bieten hat, von ihrer ursprünglichsten Seite. Fünf Badeseen, die der Region ihren zweiten Namensteil verliehen, dazu 900 Kilometer Wanderwege, 20 markierte Bike- Routen und, last, but not least, 33 urige Hütten zum Einkehren sind Grundlage für aktive und entspannte Urlaubstage. „Wir haben uns den ‚sanft-aktiven’ Tourismus auf die Fahnen geschrieben“, erläutert Markus Kofler, Geschäftsführer Alpbachtal Seenland Tourismus, „zwischen Natur und Kultur, Moderne und Tradition bieten wir eine vielfältige Erlebniswelt für alle Altersklassen.“ (weiterlesen …)

Chartier – eine gastronomische Legende

Juni 06, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Restaurants Noch keine Kommentare →

Wo Edith Piaf tafelte und Romy Schneider drehte

Von Angelika Fischer

„Chartier“ – eine gastronomische Legende im Herzen von Paris/ Über 100 Jahre lang den Charme der Belle Époque bewahrt

Chartier Außenansicht, Zeichnung von G. Reizuar

Nahezu unverändert: der Eingangsbereich auf der Zeichnung von damals

Telefonische Tischreservierung? Wird nicht angenommen. Speisekarte auf deutsch? Gibt’s nicht. Ein Stückchen Butter zum Brot? Wird extra berechnet. Die Rechnung schriftlich? Mais oui, aber ja doch,  mit dem Bleistift von Hand auf die benutzte Papiertischdecke!

Trotz dieses Geschäftsgebarens von vorvorgestern ist der Laden durchgehend brechend voll, von mittags um halb zwölf bis abends um zehn, wenn die Küche schließt, und das an 365 Tagen im Jahr. Täglich werden um die 1200 Kuverts serviert, und jeder Gast genießt das unverwechselbare

Ambiente einer der gastronomischen Legenden von Paris: des „Chartier“. (weiterlesen …)