Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Artikel der Kategorie April, 2009

Pressefreiheit vs. Menschenwürde

April 29, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Von David Werth

180px-Princess_diana_bristol_1987_01Schon im Grundgesetz verankert unter Art. 5 Abs. 1,  wird die freie Meinungsäußerung jedem zugänglich gemacht: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
Doch was passiert, wenn der Artikel 5 des Grundgesetzes, Abs. 1 mit dem Wortlaut: Michael_Jackson_1984„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“, nicht respektiert wird? Als freier Journalist habe ich mich  mit dieser Frage beschäftigt und bin auf folgende Negativbeispiele der Berichterstattung der letzten Jahre  gestoßen. Hier zeigt sich, dass oft die Menschenwürde der „Pressefreiheit“ geopfert wird.
Diana Spencer, jedem von uns besser bekannt als Lady Di, hat schon sehr früh merken müssen, dass eine „Person des öffentlichen Lebens“ nicht nur Tag und Nacht unter Beobachtung steht, und damit meine ich nicht die Queen, die jeden ihrer Schritte mit Argwohn beobachtete, nein ich meine die Pressemeute, die seit ihrer Hochzeit mit Charles nicht mehr von Ihrer Seite wich.
Natürlich ist darüber zu streiten, ob der damalige Chauffeur betrunken war oder die Presse auf Motorrädern für diesen Unfall verantwortlich ist. Tatsache ist, dass  Lady Di selbst über ihren Tod hinaus in der  Presse präsent ist. (weiterlesen …)

Als die Römer frech geworden … 200 Jahre Varusschlacht

April 17, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Deutschland Noch keine Kommentare →

Von Uta Buhr
Hermann oben
Nebelschwaden wabern über den Baumwipfeln des Teutoburger Waldes. Der erste Sonnenstrahl stiehlt sich durch die Wolkendecke und vergoldet die Tautropfen auf den Wiesen. Jubilierend schraubt sich eine Lerche in die Lüfte, dreht eine Runde und lässt sich schließlich auf Hermanns rechter Hand nieder, die das mächtige, sieben Meter lange Schwert hält. Eine friedliche Geste auf einem martialischen Denkmal. Plötzlich durchbricht ein mehrstimmiger Gesang die morgendliche Stille: „Als die Römer frech geworden simserim simsim simsim, zogen sie nach Deutschlands Norden. Vorne mit Trompetenschall ritt der Generalfeldmarschall täteterätä Herr Quinctilius Varus, wau wau wau in dem Teutoburger Walde. Huh – wie pfiff der Wind so kalte…“ Eine Wandergruppe tritt auf die Lichtung und schaut zu dem fast 54 Meter hohen Standbild des Cheruskerfürsten auf. Es wurde 1846 von einem gewissen Ernst von Bandel direkt vor Detmolds Haustür errichtet und beschert der Region jährlich über eine Million Besucher.  Iris Köllner, Leiterin der Tourist Information Detmold, geht davon aus, dass sich anlässlich der  Zweitausendjahrfeier zur Varusschlacht  diese Zahl noch erhöhen wird. (weiterlesen …)

Auf’s Ei gekommen: Cosia- Johanna, eine Frau mit Ideen

April 16, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Noch keine Kommentare →

COSIA-JOHANNA

Von Uta Buhr; Fotos: Michael Müller
Cosia ImmerscheenDie Welt ist um eine Kunstform reicher: Die Egg Art von Johanna Renate Wöhlke, alias Cosia Immerscheen,  feiert inzwischen  fröhliche Urständ!  Pop Art kennen wir, seit Andy Warhol uns mit der Verfremdung von Gegenständen aus der Konsumwelt die Sichtweise auf eine neue Ästhetik eröffnete. Und was   Op Art, kurz für Optical Art, bedeutet, weiß heute jedes Kind. Doch der Kreativität sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Getreu dem Warholschen Diktum „All is pretty“,  hat Cosia Immerscheen unser Frühstücks-Spiegelei jüngst  auf den Olymp der modernen Kunst gehoben. „Ei, ei, was ist denn das?“ Diese Frage wird sich mancher Besucher stellen, der das Weinoutlet, die  Weinhandlung in dem alten Fabrikgebäude in der Stresemannstraße 375, betritt. An den karmesinroten Wänden in luftiger Höhe über den mit  Wein-, Sekt- und Champagnerflaschen beladenen Regalen prangen Bilder in explodierendem Rot, sonnigem Gelb, tiefem Meerblau und zerfließendem Lila. Ein echter Blickfang, der die Kunden leicht vom eigentlichen Zweck ihres Besuches abhalten könnte, sich mit Riesling, Bordeaux und Crémant einzudecken. (weiterlesen …)