Neues Schiffsmuseum der Superlative
Peter Tamms maritime Privatsammlung – die umfangreichste ihrer Art der Welt – ist endlich der Öffentlichkeit zugänglich
Von Angelika Fischer
Hamburg hat ein neues Seezeichen: Mit der Eröffnung des Internationalen Maritimen Museums Hamburg (IMMH) hat die Seefahrtsgeschichte eine neue Heimat erhalten, und zwar genau dort,
wo das Herz der Hansestadt schlägt: mitten im Hafen, in der Speicherstadt, im historischen Kaispeicher B. Es beherbergt die Sammlung Peter Tamm, die mit weit über 40000 Exponaten größte Sammlung maritimer Kostbarkeiten weltweit. Gemeinsam mit Bundespräsident Horst Köhler und Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust konnte Professor Peter Tamm am 25. Juni 2008 im Beisein von 800 geladenen Ehrengästen das rote Band durchtrennen und sein Lebenswerk der Öffentlichkeit präsentieren.
„Ich habe einen Fehler gemacht in meinem Leben – ich habe angefangen zu sammeln“, hatte Tamm im Vorfeld der Eröffnung augenzwinkernd den von nah und fern angereisten Journalisten gestanden. Es habe sich entwickelt wie bei einer Lawine: Ganz klein fing es an, mit einem Mini-Schiffsmodell, das ihm seine Mutter vor über 70 Jahren, als er krank im Bett lag, geschenkt hatte. (weiterlesen …)

Dies vorweg: Wer Otto nicht mag, hat keinen Geschmack! Auch mit nahezu 60 – am 22. Juli feiert er Geburtstag – strahlt er einen unwiderstehlichen Charme aus. Ein paar Falten um die Augen – Lachfältchen eben – das Blondhaar etwas schütterer. Ja, und ein wenig fülliger scheint der einstige „Strich in der Landschaft“ auch geworden zu sein. Doch sonst ist er ganz der Alte, der sich stets mit seinem vollen Namen Otto Waalkes vorstellt, aber jeden gleich ermutigt, ihn schlicht beim Vornamen zu nennen. „Otto wird sechzig. Glaub’ ja nicht, das rächt sich. Glaub’ lieber, das gibt sich. Dann wird er noch siebzig“, tönt er uns entgegen, als wir sein Büro im feinen Hamburger Stadtteil Uhlenhorst betreten. Und dann setzt er gleich noch eins drauf: „Sechzig Jahre und kein bisschen heiser, hahaha!“ So entspannt wie er da sitzt, einen Becher Tee vor sich, das berühmte schräge ottonische Grinsen auf den Lippen, wird er auch noch mit achtzig und gar neunzig die Nation mit seinen Späßen erheitern. „Jetzt geht doch die Party erst richtig los“, freut er sich. „Sehen Sie nur, wie erfolgreich Udo Jürgens, die Stones, Udo Lindenberg, Loriot sind…“ Dinos wie er. „Tja, und was mich betrifft: Humor hat nun mal kein Verfallsdatum.“
Ad libitum – Elvira Kartseva
Buch.WolfTek
Edition Kova
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Emina Kamber
Johanna Renate Wöhlke
MusikTräume-Hartmuth Seitz
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