Später Ruhm eines unverstandenen Malgenies
Zum hundertsten Todesjahr von Paul Cézanne
Von Uta Buhr
„Quelle honte – welche Schande! Fast hundert Jahre haben meine Mitbürger gebraucht, um endlich das Genie Paul Cézannes zu begreifen. Henri Pontier, der Direktor des Museums der Schönen Künste in Aix, hat sich seinerzeit geweigert, jemals ein Werk Cézannes zu zeigen. Zum ersten Mal wurde er dort 1984 ausgestellt.“ Josianes dunkle Augen blitzen vor Zorn. Sie selbst ist in Aix-en-Provence geboren, Studentin der Rechte an der hiesigen Universität und stolz auf ihre schöne Stadt.
Bei strahlendem Sonnenschein schlendern wir mit ihr den Cours Mirabeau, die Prachtstraße mit ihren barocken Bürgerhäusern, belebten Cafés und sprudelnden Brunnen, hinunter. Bunte Fahnen, die auf die Festivitäten zu Ehren des großen Sohnes hinweisen, flattern in der leichten Brise. Die „Route Cézanne“ wird durch runde, in das Straßenpflaster eingelassene Bronzeplaketten markiert. Und schon stehen wir vor dem „Musée Granet“ an der Place Jean de Malte, in dem vom 9. Juni bis 17. (weiterlesen …)

, hinter dem sich ein leistungsstarker Motor verbirgt. Zum Heck hin fällt das fließende Dach leicht ab, schmale Fenster und eine hohe Schulter, gewölbte Kotflügel und eine markante Sicke geben dem Fahrzeug eine elegante sportliche Note. Eigenwillig geformt ist auch die weit nach oben schwingende Heckklappe, die mit den Rückleuchten in die Fahrzeugflanken greift.
Alles fühlt sich robust und luxuriös an. Innen ist üppig Platz für bis zu drei Sitzreihen mit wahlweise fünf, sechs oder sieben Plätzen. Die Sitze in der zweiten Reihe können in Längsrichtung verschoben werden und gewähren genügend Beinfreiheit. Auch das Gepäck kommt großzügig unter. Wird die (für Kinder geeignete) dritte Sitzreihe umgeklappt, wächst der Laderaum auf 2035 Liter.
Großraumlimousine kombiniert. Knapp 4,8 Meter Länge und 2,9 Meter Radstand ermöglichen eine dritte Sitzreihe, die auch für großgewachsene Passagiere noch genügend Platz bietet. Wem jedoch zwei übliche Sitzreihen genügen, ordert besser den ausziehbaren Ladeboden und erfreut sich an der praktischen Klappvorrichtung, mit der sich die Rücksitze flach legen und das Volumen des Gepäckraums auf 2100 Liter erweitern lassen.
Wenn sich andere Alpenregionen noch mit dem Winter arrangieren, zeigt es sich schon früh im Jahr von seiner schönsten Seite: Die Gipfel grüßen stolz ins Tal hinab, auf den Wiesen durften würzige Kräuter, die Knospen platzen aus den Apfelblüten, und Tausende Magnolien, Oleander, Kastanien- und Obstbäume offenbaren ihre verschwenderische Blütenpracht vor der Kulisse eisbedeckter Gletscher. Sonnenhelle Tage, mediterranes Klima und italienische Gastfreundschaft sind das Markenzeichen dieser vielfältigen Landschaft. Bereits Kaiserin Sissi zog es hierher zur Erholung in die Sommerfrische. Parkanlagen laden zum Flanieren ein, Rad- und Wanderwege locken durch ein buntes Blütenmeer und führen in die Weitläufigkeit der Apfelhaine, durch üppige Weingärten und Obstwiesen.
Ad libitum – Elvira Kartseva
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Johanna Renate Wöhlke
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