Der Hamburger Sommer-Dom
Von Horst Rübke
Der Hamburger Dom findet nicht nur einmal im Jahr statt, sondern stets im Frühjahr, Sommer und Winter. Damit zieht er insgesamt mehr Besucher an, als z. B. das Oktoberfest in München oder eine andere saisonale Großveranstaltung. Wer etwas länger in Norddeutschland wohnt, weiß natürlich, dass der Hamburger Dom kein Gotteshaus ist, sondern der Platz, wo früher einmal ein Dom stand. Der diesjährige Sommerdom, der vom 27. Juli bis 26. August 2007 dauert, öffnet montags bis donnerstags von 15.00 bis 23.00 Uhr, freitags und sonnabends von 15.00 bis 00.30 Uhr und am Sonntag von 14.00 bis 23.00 Uhr. Auf die Frage, was gemacht wird, wenn es regnet, hieß es, dass es in diesem Sommer keinen Regen geben wird, denn das sei nur flüssiger Sonnenschein.
Bis zum 26. August können sich die großen und kleinen DOM-Liebhaber vier Wochen lang auf der 1,6 Kilometer langen Meile vergnügen und puren Nervenkitzel erleben. Mit dem “Dämonium” präsentiert der Veranstalter den DOM-Besuchern eine gruselige Neuheit. Mit vier Fahrebenen ist das “Dämonium” eine der größten Geisterbahnen der Welt und wird ihrem Beinamen “House of Paranoia” alle Ehre machen. Darüber hinaus können die Gäste zum ersten Mal im “Xenox” temporeichen Actionspaß erleben. Ein Highlight ist das größte transportable Riesenrad der Welt. In 60 m Höhe genießt man einen fantastischen Ausblick. Das Riesenrad mit seinen 42 Gondeln und 14.000 Glühlampen ist inzwischen zum Wahrzeichen des Doms geworden. Mit dem “Frisbee” geht es auf dem Heiligengeistfeld so richtig rund. Die rotierende Gondel schwingt im 180 Grad Winkel von links nach rechts und ist nichts für schwache Nerven. Traditionelle Sommerfahrgeschäfte sind auch in diesem Jahr die beiden Wildwasserbahnen, das “Tropicana” sowie das “Magie”.
Auch die Kinder und Kindgebliebenen können sich wieder auf tolle Attraktionen freuen: In der “Mandel-Brennerei” gibt es nicht nur die typischen Leckereien, sondern auch eine kleine Bonbonfabrik, in der Kinder. in die Geheimnisse der Süßigkeiten-Produktion eingewiesen werden und bei der Herstellung zuschauen können. Für leuchtende Kinderaugen sorgen “Käpt’n Reika’s Erlebniswelt”, die “Lustige Seewelt” und das Prunknostalgiekarussell.
Auf der Sonderveranstaltungsfläche treiben in diesem Jahr die Piraten ihr Unwesen. Bei karibischem Flair gibt es jeden Freitag, Samstag und Sonntag Live-Musik und in einem von Wasser umgebenen Schiffswrack können unter dem Sonnensegel kühle Getränke genossen werden. Darüber hinaus gibt es ein Schafott mit einer 3,50 Meter hohen Guillotine, einen Galgen sowie einen Hauklotz für Enthauptungen zu bestaunen.
Familientag:
Jeden Mittwoch ist Familientag auf dem Hamburger DOM mit stark ermäßigten Preisen für die Fahr-, Belustigungs- und Spielgeschäfte sowie die Losbuden. Auch die DOM-Gastronomie hält preiswerte Angebote für die Besucher bereit.
Feuerwerk:
Highlight ist an jedem DOM-Freitag ab 22.30 Uhr das traditionelle Feuerwerk.

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