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Artikel der Kategorie Juni, 2007

„Das Moller Florilegium“

Juni 26, 2007 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für „Das Moller Florilegium“

Hamburgs kostbarstes Blumenbuch neu verlegt
Von Johanna Renate Wöhlke

Wenn vor den Eingangsstufen zum alten Lichthof der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek der rote Teppich ausgelegt wird, muss es sich um etwas ganz Besonderes handeln. Umso schöner, wenn der rote Teppich für ein einzigartiges Stück Hamburger Kultur ausgerollt wird, in dem etwas Altes Verschollenes in neuer Form wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, das Moller Florilegium: Hans Simon Holtzbeckers gemaltes Blumenalbum des Barockgartens des Hamburger Bürgermeisters Barthold Moller. Der renommierte Münchner Kunstbuchverlag Hirmer stellte ihn in seinem neuen Buch „Das Moller Florilegium“ in der Staats- und Universitätsbibliothek vor. (mehr …)

Wo die “Scholle” noch “Butt” heißt

Juni 18, 2007 Von: Woehlke Kategorie: Hamburg im Fokus Kommentare deaktiviert für Wo die “Scholle” noch “Butt” heißt

Eine Liebeserklärung an Hamburg

Von Hans- Peter Kurr
Er hieß Ludwig, der Fromme, war Karls des Großen Nachfolger und ließ im 9. Jahrhundert nach Christi Geburt eine Befestigungsanlage nahe der Elbe, Hammaburg genannt, zum Wohnsitz christlicher Missionare ausbauen, die den Menschen im europäischen Norden die neue Heilslehre verkünden sollten.

Diese Hammaburg, genannt nach dem nahe gelegenen Dörfchen Hamm, war die Keimzelle derjenigen deutschen Stadt, die viele Menschen unserer Tage für die schönste der Bundesrepublik halten: Hamburg – bereits einhundert Jahre nach Ludwig dem Frommen von Erzbischof Adalbert als die „Gesegnete Mutter aller Völker des Nordens“ bezeichnet und bis heute als stolze Hansestadt mit dem Status eines eigenen Bundeslandes von annähernd zwei Millionen Bewohnern dergestalt geliebt, wie es bereits der berühmte Kritiker Alfred Kerr um 1920 gelobt hatte:

„Die Stadt ist von einer aufrecht schmuckvollen Schönheit. Wer im August über die Alster gen Winterhude fährt, wenn die Blumen alle blühen, in den Gärten von den Häuschen an der Flut, der weiß, dass Hamburg die schönste Großstadt in Deutschland ist. So schön zu sein, muss eine Stadt am Wasser liegen….. Man suche sich eine deutsche Riesenstadt gleichen Ranges mit gleicher Herrlichkeit wie das verdämmernde Alsterbecken an einem Nebelabend.“ (mehr …)

Mord an Bord, Mylord

Juni 18, 2007 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Mord an Bord, Mylord

Von Hans- Peter Kurr

Da sitzen zweihundert, frohgestimmt und hochgemut an langen Tafel , die an die „Table d’Hote“ .des 18. Jahrhunderts erinnern, bereits leise gesättigt durch Gänseleber, Krabbensuppe, Wein und warten, gaumenverwöhntz durch Serviceleiter Schulz,Küchenchef Schreiber und deren Mannschaft, auf den Höhepunkt einer Theaterperformance, die imgrunde keinen hat, und deren Handlungsfaden so verworren dahinplätschert, dass die Gespräche der Zuschauer die Dialoge der Darstellere häufig übertönen. Die Rede ist von einer Aufführung des Dinner-Krimis „Mord an Bord, Mylord“ im 8. Stock des Hamburger Steigenberger-Hotels am Hafen.
Die Steigenberg-Hotelkette gilt als beispielgebend in der Zusammenführung von Speise- und Unterhaltungskultur.Im Baden-Badener „Mutterhaus“ an der Oos mit hochliterarischen Veranstaltungen im Haus an der Elbe mit der Kombination von Atzung und Kriminal-Literatrur – weiter in Berlin, Güterslo etc., etc. Steigenberger Hamburg will sogar demnächst eine Premiere herausbringen mit dem Titel „Schwarze Nelken für den Don“. (mehr …)

Hotel mit Panoramablick

Juni 13, 2007 Von: Woehlke Kategorie: Hotels Kommentare deaktiviert für Hotel mit Panoramablick

Von Renato Diekmann
Was für eine Aussicht! Durch das Hotelfenster wandert der Blick über das Moos, spitze Türme und schillernde Dächer bis hinauf zur imposanten, mit Schnee gepuderten Zuspitze, die majestätisch in die Höhe ragt und am blauen Himmel kratzt. Wie grüne Matten liegen die gelb gesprenkelten Sommerwiesen im sonnigen Tal, umrahmt von Wettersteingebirge und Mieminger Kette.
Früher durchquerten Römische Legionen das breite Tal. Gierig plünderten die Soldaten alles, was ihnen auf ihren Eroberungszügen in die Hände fiel. Später nutzten freie Bauern ihre Chance auf neuen Lebensraum. Sie rodeten Bäume und drängten die schattigen Wälder für Ackerbau und Viehzucht immer weiter zurück. Die Siedler ließen sich nieder, gründeten Brauereien, Schankwirtschaften und schufen Plätze für christliche Feste und gesellige Anlässe. Hotel PostKirchengemeinde, Gewerbe und Fuhrwesen gediehen prächtig und schnell entwickelte sich Lermoos zu einer Heimat für fromme Bauern, Handwerker und Künstler.
Der Ort  war einer der ersten, der hier entstanden ist, denn an der alten Poststation machten die Reisenden mit Vorliebe Rast, während die Kutscher ihre erschöpften Pferde fütterten und tränkten. Das von Familie Dengg geführte Hotel Post in Lermoos geht auf das Jahr 1560 zurück. Ein Aufenthalt in den altwürdigen Mauern war allerdings noch nie so lLermoosuxuriös wie heute: An Suiten mit bis zu 127 m² Größe und einem derart umfassenden Therapie-Angebot an Schönheits- und Wohlfühlbädern in dem 2000 m² große Wellnessparadies „Rosalpin Spa“ war seinerzeit natürlich nicht zu denken.
Neben erlesenem Komfort, aufmerksamen Service und allen erdenklichen Raffinessen eines 4 Sterne-Hauses der Superior-Klasse beeindruckt vor allem der Blick von allen Räumen des Hotels auf die atemberaubende Traumkulisse der alpinen Bergwelt mit seinen bizarren Ausläufern, Kämmen und Spitzen. (mehr …)

Gewinnt Agnes, die schwebende Jungfrau, Störtebekers Liebe?

Juni 13, 2007 Von: Tekook Kategorie: Deutschland Kommentare deaktiviert für Gewinnt Agnes, die schwebende Jungfrau, Störtebekers Liebe?

Von Renato Diekmann
Wer alles verloren hat, was ihm lieb und teuer war, wird entweder Pirat oder Bettler. Vor dieser Entscheidung steht im Jahre 1379 Klaus von Alkun (Sascha Glut).

Störtebeker Flotte entgeht niemand (mehr …)